Blutbilder lesen- für Hufbearbeiter & alle Interessierten
Blutwerte lesen für Hufbearbeiter
Ein Laborbefund landet auf dem Tisch – und jetzt?
Insulin, ACTH, RISQI, MIRG, Referenzbereiche, die sich je nach Labor unterscheiden: Wer beruflich am Huf steht, bekommt solche Berichte immer wieder zu sehen, ohne je gelernt zu haben, wie man sie liest. Dieses Webinar schließt genau diese Lücke – nicht um zu diagnostizieren, das bleibt beim Tierarzt, sondern um zu verstehen, was auf dem Papier steht.
Für wen ist das?
Für Hufbearbeiter, die regelmäßig mit Pferdebesitzern über Blutbefunde sprechen, die Warnsignale für Insulin-induzierte Hufrehe früh erkennen wollen, und die mit ihrem Tierarzt auf Augenhöhe kommunizieren möchten.
Was macht dieses Webinar anders?
Die meisten Fortbildungen zeigen Tabellen und behaupten Grenzwerte. Dieses Webinar zeigt echte, anonymisierte Laborberichte – Originalseiten, keine Nachbauten – und geht Schritt für Schritt durch, wie man sie liest.
Inhalte im Überblick:
Aufbau eines Laborberichts – worauf es wirklich ankommt
Warum ein Referenzwert keine Diagnose ist
Blutbild-Grundlagen sowie Leber- und Nierenwerte
Insulin & Glukose richtig einordnen, inklusive Heunüchtern-Vorbereitung
RISQI & MIRG – die berechneten Werte, die ein unauffälliges Insulin widerlegen können
Referenzwerte im Vergleich – zwei echte Labore, zwei unterschiedliche Grenzwerte
ACTH & PPID inklusive Saisonalität
Der TRH-Stimulationstest und der Zeitfehler, der Diagnosen kippen kann
Querverbindungen zwischen Blutwerten – warum kein Wert isoliert gelesen werden darf
Das vollständige EMS-Profil im Blut (Insulin, Triglyceride, Leptin, Adiponektin)
Ein kompletter Praxisfall, Zeile für Zeile eingeordnet
Exkurs Spurenelemente: der Selen-Fall als Beispiel für isolierte Auffälligkeiten
Was ihr bekommt:
Video-Webinar, ca. 40 Minuten
FAQ mit 14 Fragen und Antworten zum Nachlesen, inklusive Labor-Vergleichstabellen
Merkblatt "Insulin messen. Aber richtig." als Zusatzmaterial
Wichtig:
Dieses Webinar ersetzt keine tierärztliche Diagnostik. Es hilft euch, Berichte zu lesen und die richtigen Fragen zu stellen – nicht, Diagnosen zu stellen.
Insulin-Tracker - Kostenlos für Pferdebesitzer
Wir bieten Hufbearbeitung direkt vor Ort, begleiten Pferde mit Hufrehe über ein Jahr und beraten bei Bedarf mit einer fundierten Zweitmeinung per E-Mail. So unterstützen wir dich und dein Pferd individuell und kompetent.
Hufrehe, Insulin & Hufbiomechanik
60–80 % aller Hufrehen sind insulinbedingt. Nicht Fruktan. Nicht Eiweiß. Nicht kalte Füße. Insulin.
Die meisten Pferdebesitzer erfahren das zu spät – wenn ihr Pferd bereits akut erkrankt ist. Die Schädigung läuft Monate oder Jahre im Verborgenen, bevor der erste sichtbare Reheschub kommt.
Ich bin Kerstin Janßen, Hufbearbeiterin und Autorin. Ich bin seit mehreren Jahrzehnten Typ-1-Diabetikerin – ich lebe mit Insulin, jeden Tag, seit meiner Kindheit. Was dieses Hormon kann und was es anrichtet, wenn es entgleist, kenne ich nicht nur aus der Fachliteratur. Ich kenne es aus meinem eigenen Körper.
Dieses Wissen fließt in meine Arbeit am Pferd ein. In die Hufbearbeitung, in die Beratung – und in mein Buch.
Meine Vision
Meine Arbeit ist Brückenbauen.
Zwischen Forschung und Praxis. Zwischen dem, was die Wissenschaft über Hufrehe weiß, und dem, was bei den Pferden ankommt.
Zwischen Pollitts Labor in Queensland und dem Stall in Brandenburg.
Die meisten Informationen über Hufrehe im deutschsprachigen Raum sind veraltet, vereinfacht oder schlicht falsch.
Mein Ziel ist es, das zu ändern – mit wissenschaftlich fundierten Inhalten, die jeder verstehen kann.
Über mich
Ich bin Kerstin Janßen, Hufbearbeiterin in Fürstenberg/Havel – und seit über 40 Jahren Typ-1-Diabetikerin. Mein Körper produziert kein Insulin. Was dieses Hormon kann, was passiert, wenn es fehlt, und was es anrichtet, wenn es entgleist – das ist für mich kein Lehrbuchthema. Das ist mein Alltag. Jeden Tag. Seit meiner Kindheit.
Genau das macht meine Arbeit am Pferd anders. 60–80 % aller Hufrehe sind insulinbedingt – und die Mechanismen, die dabei die Lamellen zerstören, folgen denselben Signalwegen, die ich aus meinem eigenen Stoffwechsel kenne. Meine Arbeit ist Brückenbauen: zwischen der internationalen Forschung und dem, was im Stall ankommt. Die meisten Informationen über Hufrehe im deutschsprachigen Raum sind veraltet, vereinfacht oder falsch. Mein Ziel ist es, das zu ändern – wissenschaftlich fundiert, aber so erklärt, dass es jeder versteht.
In meinem Buch „Grundlagen der Hufbiomechanik" bringe ich zusammen, was zusammengehört: Forschung und Praxis, Zellbiologie und Hufbearbeitung, Wissenschaft und Verständlichkeit. Über 320 Seiten – und einzelne Kapitel sind bereits als PDF verfügbar.
Arbeite mit mir
Du bist auf der Suche nach jemandem mit Erfahrung und den richtigen Fähigkeiten?
Ich biete Hufbearbeitung vor Ort in der Region Fürstenberg/Havel an – mit Schwerpunkt auf Rehefälle und biomechanischer Korrektur.
Wenn dein Pferd an Hufrehe erkrankt ist und du eine fachliche Einschätzung brauchst, die über „abwarten und kühlen" hinausgeht: Ich beurteile Hufbilder und Röntgenaufnahmen. Vorhandene Laborergebnisse beziehe ich in meine Einschätzung mit ein – per E-Mail.
Hufservice Janssen
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